Stefans Top 20 Serien 2016: Platz 5

Platz 5: Hell on Wheels

Hell on Wheels

Klappentext:

„Der amerikanische Bürgerkrieg ist zu Ende, die Sklaverei abgeschafft. Aber noch nicht überall sind Recht und Ordnung (wieder) hergestellt. Auch Cullen Bohannan, ehemaliger Soldat der Südstaaten, hat seinen Frieden noch nicht gefunden: Er jagt die Mörder seiner Frau, die sie während des Krieges vergewaltigt und ermordet haben. Drei hat er schon zur Strecke gebracht, den vierten spürt Bohannan im Eisenbahncamp der Union Pacific auf, das den schönen, aber passenden Namen „Hell on Wheels“ (Hölle auf Rädern) trägt.“

 

Ich mag ja gute Western. Jetzt ist die Definition von „guten Western“ so eine Sache. Wenn auch in Deutschland sehr beliebt, stehe ich nicht so auf Italowestern ala Clint Eastwood. Die Ausnahme sind da die Western mit Bud Spencer und Terrence Hill, aber die laufen bei mir eher unter Komödie.

Dank meinem Vater und auch meines großen Bruders bin ich mit dem Duke groß geworden. Ich mag diese Western einfach, haben sie doch unter anderem auch ihre ganz eigene Art von Humor. Aber auch an sonsten finde ich diese Art von Western einfach lieber. Es hat mich einfach geprägt.

Was hat das ganze jetzt mit Hell on Wheels zu tun? Nun für mich deckt diese Serie da die Lücke zwischen den beiden Genre ab. Wenn das Thema Eisenbahnbau mich in ersten Moment nur mäßig interessiert hat, so entwickelt Hell on Wheels schnell eine gewisse Tiefe, die mich mitfiebern lässt.

Dazu immer wieder die schönen Landschaftsaufnahmen und die fantastischen Schauspieler, die man für diese Serie gewinnen konnte. Wer wollte Chief O´Brian aus Star Trek nicht mal als skrupellosen Eisenbahnmagnat sehen?

Gut gefällt mir vor allem, dass die Charaktere hier nicht nur schwarz und weiß sind, doch durchaus grau. Und zwar in verschiedenen Abstufungen. Charaktere wandeln sich mit den Erfahrungen die sie machen. Solche Charaktere haben mich zu Rollspielzeiten schon immer interessiert und nicht immer nur die einfachen Stereotypen.

Aber Hell on Wheels begeistert nicht nur mich, meine Frau verschlingt die Serie. Das verwundert mich etwas, kann sie mit Western überhaupt nichts anfangen. Also muss da auch irgendwas für Frauen drin stecken, die mit der Thematik überhaupt nichts anfangen können.

Wir haben jetzt die ersten vier Staffeln gesehen, zugegeben, die letzte fanden wir eher mäßig. Sie schien aber ein „notwendiges Übel“ gewesen zu sein um die Geschichte voran zu treiben. Von daher sind wir schon sehr gespannt auf Staffel fünf!

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Über stefan36

Hat zu viel Zeug rumliegen
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2 Antworten zu Stefans Top 20 Serien 2016: Platz 5

  1. pfibp schreibt:

    Wie ist deine Einschätzung/Vergleich zwischen erster und zweiter Staffel?
    Habe bisher nur die erste gesehen und fande sie eher nur mittel bis OK.
    Steigert sich die Seire entsprechend mit der zweiten Staffel?
    Oder soltle ich die erste Staffel vielleicht nur noch einmal in Ruhe schauen? 🙂

    • stefan36 schreibt:

      Naja, ich würde mir die erste dann noch mal angucken. Allerdings haben mir Staffel 2 und 3 besser gefallen. Staffel 4 fanden wir dann eher… mäßig.

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