Durchgesehen: Falling Skies

Falling-Skies

Ich mag Endzeitszenarien. Sei es ein Atomkrieg, eine Alien Invasion oder eine ganz fremde Welt, das Thema packt mich irgendwie. Vielleicht habe ich einfach früher zu viel Fallout oder UFO gespielt, oder ich hab eine eher destruktive Ader. Wer weiß das schon.

Bei Falling Skies begeben wir uns in die Gegenwart. Allerdings ist nichts mehr so wie es mal war. Aliens sind gelandet und die Burschen haben nichts besseres zu tun als die Erde zu überfallen, Männer und Frauen zu töten und die Kinder zu versklaven. Natürlich lässt die Menschheit sich das nicht bieten und wehrt sich.

Wir gebleiten in den fünf Staffeln die Mitglieder der Familie Mason die gleichzeitig Teil der 2. Massachusetts Miliz sind. Ich spoilere hier bestimmt nicht zu viel wenn ich sage, dass die „2. Mass.“  für unsere Protagonisten sowas wie eine Familie wird.

 

Die guten, alten USA…

Aber was tun, wenn die Erde gerade überrannt wird? Richtig, man schließt sich zusammen und sammelt erst mal Verpflegung und vor allem Waffen. Dann schließt man sich zu einer Bürgermiliz zusammen und versucht den Aliens eins auf die Mütze zu geben. Und wo könnte man das besser tun als in den USA, liegen dort die Waffen ja buchstäblich auf der Straße.

So ziehen unsere Protagonisten durch die Oststaaten der USA immer gehetzt von gegnerischen Mechs und Skittern die ala Schwarmbewusstsein von Overlords gelenkt werden. Aber nicht nur die Aliens setzen ihnen zu, auch von menschlicher Seite droht Gefahr.

Tiefer möchte ich gar nicht in die Serie eintauchen, um euch nicht zu spoilern.

 

Alles hat mal ein Ende…

Und das ist auch gut so. Ich mag es nicht, wenn Serien irgendwann nur noch so dahin plätschern um noch eine Staffel raus zu quetschen. Daher bin ich irgendwie froh, dass nach der fünften Staffel hier Schluß ist.

Allerdings, hätte man das auch besser haben können. Ich glaube ja, dass beim Dreh der vierten Staffel noch nicht klar war, das hier die vorletzte Staffel gerade produziert wird. So finden sich in Staffel vier und später auch in Staffel fünf einige Verstrickungen, die es meiner Meinung nach nicht gebraucht hätte.

In der letzten Staffel habe ich daher unweigerlich den Eindruck bekommen, dass man hier irgendwie fertig werden musste. Zwar werden noch mal der eine oder andere neue Charakter und Konflikt eingeführt und verschärft, ob das aber jetzt unbedingt sein musste, sei jedem selber überlassen.

 

Was bleibt…

Das ist am Ende ein gemischtes wenn auch gutes Gefühl. Staffel vier und fünf hätte man kürzen und zu einer Staffel zusammen drehen können. Das wäre mein einziger, wirklicher Kritikpunkt.

An sonsten kann man mit Falling Skies, wenn man auf solche Filme steht, nicht wirklich was falsch machen. Ich würde die Serie mit einem guten Arnold Schwarzenegger Film vergleichen. Nicht wegen dem Geballere, was aber auch oft sinnlos ist (Memo an mich: Wenn ich Munition sparen muss, weil nicht so viel da ist, immer, wirklich immer, im Feuerstoß oder Dauerfeuer schießen!!!).Nein, ich meine eher „man bekommt, was man erwartet“. Im Falle von Falling Skies eine schöne und weitestgehend stimmige Umsetzung einer Alieninvasion.

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Über stefan36

Hat zu viel Zeug rumliegen
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Eine Antwort zu Durchgesehen: Falling Skies

  1. Pingback: Stefans Top 20 Serien 2016: Platz 7 | Bamh!

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