Spiele-Kaffee – Im Schutze der Burg & Splendor

Kaffeetasse

Sonntags Morgens kommen viele von uns ja gewohnt schwer aus der Kiste, ich bin da keine Ausnahme. Umso besser läuft es, wenn man einen guten Grund hat auszustehen. Mein Grund ist die Sonntags-Spielrunde. Denn jeden Sonntag treffen wir uns in einem Cafe und spielen ein paarSpiele beim leckeren Frühstück. Da das alles in netter Runde abläuft, macht es doppelt Spaß.

Letzten Sonntag bin ich mal wieder auf einen alten Bekannten getroffen und konnte meine Mitspieler von einem neuen, meiner Hotelgäste begeistern. Aber gehen wir chronologisch vor.

 ISdB-Box

Zunächst wurde mir erst einmal Im Schutze der Burg unter die Nase gehalten. Ich hab selber noch ein Exemplar in der Holzbox bei mir rumliegen, was ich irgendwann, in meiner Tauschzeit bei Spielagon (oder wie immer die inzwischen heissen), ertauscht hatte. Da es mich schon früher nicht so überzeugt hatte, mein Schatz es aber ganz gut findet, hab ich es also noch mal in mein Hotel eingeladen, wo es sein Dasein fristet.

Aber egal, warum nicht mal wieder was älteres spielen, denn es gibt ja genug alte Spiele die klasse sind. Also gab es noch schnell eine Regelauffrischung, die war nötig und los ging es zu dritt. Das Spiel selbst plätscherte so vor sich hin, denn ich war etwas planlos. Nein, besser gesagt, hatte ich einen Plan, hab mich aber zwei Mal grob verschätz was meine Mitspieler anging und so hatte ich dann zum Schluß zwar nur vier Punkte Rückstand auf den vorletzten Spieler, aber war doch deutlich abgeschlagen.

Trotzdem muss ich sagen, Im Schutze der Burg hat mir schon wieder Spaß gemacht. Vielleicht ist es bei mir so, dass manche Spiele wie ein Wein sind. Die müssen erst mal eine Weile liegen, bevor sie mir gefallen. Oder ich habs früher mit den falschen Leuten gespielt, wer weiß. Interessanter waren für mich während der Partie eher die Nachbartische, wo Leute saßen immer wieder interessiert zu uns rüber linsten.

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Nun gut, ein Laugenwecken und zwei Kaffee später gingen wir dann Splendor an. Die anderen kannten es noch nicht, also musste ich es kurz erklären. Kurz trifft es hier wirklich, denn die Regeln sind ja wirklich schnell erklärt und gerade Leute, die sich etwas mit Spielen beschäftigen, haben keine Probleme schnell hinein zu kommen.

Was dann beim Erklären schon was nervte war, dass meine Mitspieler viel zu früh damit anfingen, was ich „Spiel im Spiel“ bei Splendor nenne. Denn kaum hatten sie die ersten der Chips in den Händen, wurde gestaunt, geklackt und immer wieder nachgefragt, ob mein Spiel eine Deluxe-Version sei. Ist es natürlich nicht, das Spiel ist so toll ausgestattet.

Das Spiel selber lief gewohnt schnell. Während ich versuchte möglichst schnell bestimmte, höhere Karten zu ergattern, verlegten sich meine Mitspieler darauf es mir entweder nach zu tun (denn was der Erklärer macht MUSS gut sein) oder im Falle eines Spielers, möglichst viele kleine Karten zu ergattern.

Letztere Taktik führte auch zum Sieg, denn während wir uns in der Reihe zwei und drei immer wieder beharkten, konnte er sich viele Karten und somit fast alle Adeligen sichern und so knapp vor mir als erster ins Ziel einlaufen. Irgendwie kann ich Sonntags nie gewinnen, aber egal. Spaß hat es allen gemacht und darauf kommt es an.

Heute Abend geht’s dann mit dem Spielen weiter. Mal sehen, was wird…

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Über stefan36

Hat zu viel Zeug rumliegen
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