Angespielt: Spyrium

Spyrium

Was für ein Spieler seid ihr? Also ich bin ja eher der Brugenbauer, Weltraumjockey oder Seefahrer. Steampunk hingegen…. Darum habe ich wenn es ging immer einen Bogen gemacht. Habe ich…. bis Spyrium kam…

Das neuste Werk aus dem Hause Ystari versetzt uns nämlich in genau so ein Universum. Nämlich in eins, wo man am meisten Geld und auch Prestige durch den Abbau der Ressource Spyrium gewinnt. Diese grünen Kirstalle findet man nur unter der Erde und werden in Mienen abgebaut, was sie vom begehrten Tiberium (ich konnte mich dem Gedanken nicht erwehren) unterscheidet. Außerdem gibt es Tiberium und dieser Steampunk-Welt auch nicht.

Aber kommen wir zurück zum Spyrium: Wir schlüpfen in die Rolle von Konzernbossen und müssen versuchen durch 3 Zeitalter (insgesamt 6 Spielrunden) durch den Abbau und die Verarbeitung von Spyrium die meisten Prestige Punkte zu ergatten. Natürlich bekomme ich noch für den Großteil meiner gebauten Gebäude und für erworbene Patente Prestige, aber mit der richtigen Produktionskette bekommt man die „Fat Lady“ so richtig zum singen und dementsprechend viele Punkte.

Um aber an die Gebäude und Patente zu kommen, müssen wir Arbeiter zunächst einsetzen um sie später zu aktivieren und hoffentlich dann auch das machen zu können, was wir wollen. Denn ist ja nicht so, dass wir alleine wären. Die Mitspieler haben vielleicht ähnliches vor und wer den Gegner so richtig ärgern will, der macht die dringend benötigte Karte dann mal durch massiven Einsatz von Arbeitern auch so richtig teuer. Da bleibt einem dann oft nur noch der Rückzug, aber man bekommt dann immer noch für jeden anderen Arbeiter an der Karte Geld, was auch immer irgendwie recht knapp ist. Denn die Karte, sei es ein Gebäude, Patent oder Gehilfe kostet meistens ein gewissen Grundbetrag + die Anzahl weiterer Arbeiter um die Karte + (im Falle eines Gebäudes) der Baugrund. Denn je mehr Gebäude ich habe, umso teuer wird der Baugrund! Wer schlau ist und das Spiel etwas kennt plant vor und überbaut vorhandene Gebäude, dann muss man den Baugrund nicht löhnen und weisen die Karten gleiche Symbole auf, wird es sogar etwas billiger.

Die sind nur ein paar Elemente von Spyrium. Denn es mangelt immer an irgendwas und jeder Zug könnte mich zwingen meinen Plan zu überdenken und etwas anders zu machen. Mit meinen drei Start-Arbeitern werde ich auf Dauer nicht weit kommen, also müssen Unterkünfte für mehr Personal her und es gilt auch immer das aktuelle Ereignis zu beachten, ergeben sich durch dieses meistens weitere Möglichkeiten.

Ich gebs zu, Spyrium hatte mich ab dem zweiten Spielzug im Sack. Das kommt heut zu Tage nicht mehr so häufig vor, aber hier hat Ystari wieder mal einen sehr guten Griff getan. Der Mechanismus ist interessant und mal wieder was erfrischend anderes und auch optisch kann es mich überzeugen. Ein ganz großes Plus ist die Spielzeit, denn eine Runde ist in gut 90 Minuten zu schaffen, wenn nicht der ganz ganz große Grübler am Tisch sitzt. Bei uns in der Gruppe kann die erste Partie bereits gut an und die Punkteabstände waren nicht weit auseinander (bei 3 Spielern vom ersten bis um letzten 7 Punkte). Was soll ich noch sagen außer: Jetzt seid ihr dran…

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Über stefan36

Hat zu viel Zeug rumliegen
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