Angespielt: Titanium Wars

Titanium Wars

„Im Weltall hört Dich keiner schreien“…. So heißt es. Gut selber ausprobieren muss ich das nicht, auch wenn Hollywood uns was anderes vormacht.  Ohne die Regeln vorher gelesen zu haben, waren sich also letztens drei mutige Admiräle auf die Titanium Wars und wollten ausfechten wer der beste Admiral dort draußen ist.

Im Endeffekt geht es darum, als erstes eine gewisse Menge an Titanium zu haben. Titanium ist ein Rohstoff, den man auf Planeten finden kann. Nicht auf jedem gleich viel versteht sich.  Jede Runde kommt ein neuer Planet ins Spiel und alle Spieler streiten nun darum wer diesen Planeten bekommt.  Erreicht ein Spiele die geforderte Summe (im normalen Spiel 8) hat er das Spiel gewonnen.

Klingt einfach und das ist es auch. Jede Runde bekommen wir, abhängig von den Planeten die wir kontrollieren Geld, das wir in Planetenverbesserungen und Raumschiffe investieren. Haben das alle gemacht heißt es auch schon „Hosen runter“. Jeder der um den aktuellen Planeten kämpfen will, spielt eine Taktikkarte und schon geht es los. Zu den Karten ist zu sagen, je niedriger der Wert ist, umso eher komme ich dran. Aber die langsameren Karten erlauben mir mit mehr Einheiten auf mehr andere Einheiten zu schießen. Ist am Ende von einer oder mehrerer Kampfrunden nur noch eine Flotte übrig (weil der Rest vernichtet wurde oder sich alle zurückgezogen haben) bekommt der Besitzer der übrig gebliebenen Flotte den Planeten. Dieser gibt dem Besitzer Einkommen, vielleicht weiter Plätze für Gebäude und natürlich Titanium.

Titanium Wars spielt sich eigentlich ziemlich schnell (wenn man denn weiß wie es geht). Bereits von der ersten Runde an geht es darum, möglichst schnell seinen Mitspielern zu zeigen, wer der Boss im Ring ist. Dabei ist es fast egal, wenn ich mal in einer Runde richtig auf die Mappe bekomme, denn die Schiffe sind nicht so teuer um sie wieder zu kaufen und mit der richtigen Technologie kann auch eine kleine Jägerschwadron echt gefährlich sein. Der Einstieg in Titanium Wars ist recht einfach, sodass ein Anfänger bereits im ersten Spiel erfahrene Spieler schlagen kann.

Was mich aber vor allem beeindruckt hat ist die Grafik von Titanium Wars. Cover wie auch die Karten sehen fantastisch aus und machen Titanium Wars zu einem echten Schmuckstück in jedem Spieleregal. Wer also auf ein wunderschönes Weltraumspiel mit nicht zu vielen Regeln und nicht zu viel Tiefgang steht und wer sehr gerne sehr konfrontativ spielt, der sollte sich Titanium Wars mal angucken.

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Über stefan36

Hat zu viel Zeug rumliegen
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2 Antworten zu Angespielt: Titanium Wars

  1. rega schreibt:

    hab das mal angespielt. war ein ziemlich gutes spiel, bzw ist es immernoch.

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