Angespielt: Merchant of Venus

Merchant of Venus

Am letzten Wochenende war es nun endlich so weit. Merchant of Venus staubte ja nun schon eine etwas längere Zeit in meinem Regal herum und wir kamen einfach nicht zum Spielen.  Das sollte sich nun aber ändern und im Vorfeld hatte ich bereits die „Arbeit“ auf mich genommen alles schön und sorgsam auszupöppeln (Ja, das ist schon was an Arbeit gewesen).

Arbeit war dann auch der Spielaufbau. Hier kann ich jedem nur raten lieber in viele Ziploc-Beutel zu investieren, dann das vereinfacht doch einiges. Auch habe ich als erste Tat das lästige Inlay aus dem Karton entfernt. Das frisst gerade bei Merchant of Venus viel Platz, den man dringend braucht.

Die Regeln sind eigentlich sehr einfach. Bestimmt die Richtung in die Du fliegen willst, wirf drei Würfel und düse los. Natürlich steckt schon was mehr drin, aber ich werde jetzt hier nicht für euch die Regeln rezitieren, obwohl ihr euch dann das Regelstudium sparen könntet. Wer dann nach 30 Runden das meiste Geld ansammeln konnte, der gewinnt.

Klingt einfach? Ist es aber nicht unbedingt. Denn hier kommt die Raffinesse von Merchant of Venus hinzu. Ich bin jede Runde gezwungen wichtige Entscheidungen zu treffen. Bleibe ich hier und kaufe noch ein, oder versuche ich mein Glück und donner schnell los. Wenn ich gut würfle, dann bin ich vor den anderen da und habe einen besseren Preis (Memo an mich: Gut würfeln, das funktioniert bei Dir nicht! Wann lernst Du das endlich???). Baue ich schnell mein Schiff aus und nehme Passagiere mit?

Merchant of Venus zeigt sie hier recht vielseitig, wenn auch nicht wirklich neu. Gut, neu ist es auch nicht aber in einem schicken neuen Gewand. Besonders gefällt mir, dass es einfach nicht zu verkopft ist, da hätte man garantiert mehr draus machen können. So bleibt es für mich ein schönes Spiel das neben Glück auch planerisches Geschick erfordert und bei dem man noch genug Zeit hat, sich mit seinen Mitspielern einige unterhaltsame Stunden zu machen.

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Über stefan36

Hat zu viel Zeug rumliegen
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