Angespielt: The Lord of the Rings: Deck Building Game

Lord of the Rings

Ich mag Kartenspiele ja. Schon zur Studentenzeit verbachte ich viele freie Stunden (und manchmal auch nicht ganz so freie) damit, Doppelkopf mit meinen Bekannten zu spielen. So einfach dieses Spiel auch gestrickt ist, es machte immer Spaß und war eine Herausforderung.

Auch wenn ich zunächst mit diesen Deckbau-Spielen nicht allzu viel anfangen konnte, hat mich seit Eminent Domain das Deckbau-Fieber gepackt. Inzwischen gucke ich vermehrt nach solchen Kartenspielen und hin und wieder lasse ich mich dann doch noch zu was Neuem hinreißen.

So ein Experiment ist The Lord of The Rings – The Fellowship of the Ring – Deck Building Game (kurz: LotRDG) für mich gewesen. Der Herr der Ringe hat ja nach wie vor seinen Reiz nicht verloren, die Karten sahen ganz gut aus und so wollte ich mal wieder einen Kauf wagen.

Spielerisch erwartet mich bei LotRDG nicht wirklich was Neues. Es ist eher ein Mix aus bekannten Elementen mit einer Prise mehr Konfrontation. Dafür sorgen die „Enemies“ oder „Archenemies“ die, nachdem ich sie bezwungen habe, in mein Deck wandern und mit denen ich meine Mitspieler angreifen kann. Allerdings sind diese Attacken nicht zu stark und man kann sich mit Karten die über Verteidigung (Defense) verfügen, gut wehren.

Interessant ist auf jeden Fall der Ansatz, dass die Spieler nicht mit denselben Decks starten. He nach dem welchen Helden man gezogen hat, bekommt man einen einzigartigen Ausrüstungsgegenstand in sein Deck, den die anderen nicht haben. Sonst sind die Decks gleich, aber man bekommt zum Anfang bereits einige Karten in sein Deck die nur eins können, das Deck langsam machen. Diese „Despair“-Karten gilt es also möglichst schnell los zu werden.

Nach der ersten Partie hinterlässt LotRDG einen recht guten Eindruck bei mir. Optisch wissen die Karten zu gefallen und auch spielerisch hatten wir unsere Momente. Die Auswahl, welche Karten ich kaufen kann ist durch die zentrale Auslage begrenzt und wechselt stätig. Parallelen zu Ascension sind hier mehr als deutlich zu sehen. Der Umstand, dass man gleich mit Karten startet die einem nichts bringen ist ein interessanter, neuer Ansatz und auch die Möglichkeit meine Mitspieler mit Angriffskarten massiver unter Druck zu setzen, ist gut gelöst. Natürlich ist eine erste Partie noch nicht so aussagekräftig, aber mir hat LotRDG gut gefallen und wird gerne noch öfters auf den Tisch gebracht.

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Über stefan36

Hat zu viel Zeug rumliegen
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